Reinhard Manz

Videogenossenschaft
Basel

Geboren 1951 in Biel. Lebt und arbeitet in Basel. War Mitbegründer der Videogenossenschaft Basel, Dozent für Videogestaltung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Dokumentarfilmer
und Geschäftsleiter von point de vue.

00:00: Start. 00:17: In Biel geboren. 00:48: Meine Eltern. 02:25: Werte. 03:15: Schule. 04:09: Freiräume. 05:03: Ein Schulexperiment. 07:15: Vorlieben und Förderung. 08:01: Erste Begegnung mit Film. 09:21: Was will ich werden? 11:45: Ich fahre nach Berlin. 13:38: Joseph Beuys und der 1. Mai. 14:52: An der Hochschule der Künste (HDK) Berlin. 15:49: Erste Bekanntschaft mit dem Medium Video. 19:11: Video und Gegenöffentlichkeit. 21:02: Video als Dokumentation von Aktionen. 23:21: Abschied von Berlin. 24:02: Fortsetzung meiner Kunstaktionen in Basel. 25:24: Visuelles Porträt von Lissabon. 26:23: Mein Umgang mit dem Medium Video. 27:12: Gründung der Videogenossenschaft Basel. 28:14: Unsere ersten Dokumentationen. 29:35: Ein Gerätepool. 32:33: Vernetzung. 34:14: Thematische Schwerpunkte. 35:33: Vom Fortschritt. 36:25: Was bleibt vom unabhängigen Videoschaffen? 37:05: Basel und der Aufschwung der Videokunst in den 90er-Jahren. 37:46: Credits.

Transportgesichter Basel Aeschenplatz

Reinhard Manz und Videogenossenschaft
Basel

Basel 1980. ½ Zoll, schwarz-weiss. Originalfassung 4 Min, © Reinhard Manz 1980. Einsehbar auch im Archivbestand ‚Stadt in Bewegung‘ (Schweiz. Sozialarchiv und Memoriav).

Auf dem Schneidetisch werden die Gesichter von Menschen manipuliert, die auf der Strasse und im Tram unterwegs waren. Eine ungewohnte Dokumentation von Alltagsleben.

Es herrscht wieder Frieden im Land

Videogenossenschaft
Basel

1981, 30 Min., ½ Zoll, schwarz-weiss, 8 Min. (Auszüge), Original online: Videosammlung Stadt in Bewegung (Schweiz. Sozialarchiv und Memoriav).

Dokumentation der Räumung des Autonomen Jugendzentrums (AJZ) Basel. Im letzten Teil werden Konflikte zwischen den verschiedenen Jugendszenen (Bewegte/Rocker) gezeigt.

Stimmen zweier weiblicher (A, C) und eines männlichen Jugendlichen (B)
A   Was ich mit dem AJZ wollte? Dass es irgendwo einen Ort gibt, wo etwas wie ein Freistaat entstehen kann. Wo es eben keine vorgeschriebenen Gesetze gibt, sondern wo die Gesetze entstehen müssen. Und wo Gesetze entstehen, die wirklich das Zusammenleben ermöglichen.
B   Das find ich am AJZ gut, dass man selber etwas machen kann. Wo nicht ein Chef hinten dran steht: Das musst du jetzt machen. Und wo du machst, was du gerade Lust hast. Im AJZ konntest du alles machen.
C   Ich bin gar nicht der Meinung, dass es am Schluss abgeflaut ist, im Gegenteil. Ja, man hat vielleicht klarer gesehen, wie was läuft und war nicht mehr so euphorisch. Man sah auch, wie schwierig es war. Und andererseits wurde auch der Zusammenhalt stärker, bei den Leuten, die etwas machten.

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